Erbrecht

 

Vorsorgende Beratung und Gestaltung:

Das Erbrecht ist einer der Schwerpunkte der Kanzlei, der von Rechtsanwalt und Notar Dr. Philipp Luhmann und Rechtsanwältin von Knebel  fachkundig betreut wird.Im Erbrecht beraten wir unsere Mandanten lebzeitig bei der Nachfolgeplanung. Dazu entwerfen und gestalten wir zusammen mit Ihnen ihreTestamente, Erbverträge oder Verträge zur sog. vorweggenommenen Erbfolge, also Überlassungsverträge inclusive flankierender Regelungen etwa zum Erb- oder Pflichtteilsverzicht.

 

Denn soweit Regelungen des Erblassers fehlerhaft oder unklar sind, führt dies häufig zu Streit zwischen den Hinterbliebenen, der langjährige gerichtliche Auseinandersetzungen zur Folge haben kann. Um dies zu vermeiden, gilt es, zu Lebzeiten eindeutige Regelungen in der gesetzlich vorgeschriebenen Form zu verfassen.

 

Nachlassauseinandersetzungen:

Nach dem Eintritt des Erbfalls beraten und vertreten wir im Rahmen der Nachlassabwicklung. Dazu gestalten wir die zu erteilenden Erbscheine und vertreten unsere Mandanten im gerichtlichen Erbscheinsverfahren.

Weiter umfasst unsere Tätigkeit die Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche, die sowohl aus Testament, Vermächtnis oder Erbvertrag etc. als auch aus dem Pflichtteil resultieren können.

Für die Hinterbliebenen ist zu prüfen, ob gesetzliche Erb- oder Pflichtteilsansprüche bestehen und/oder ob die Erbschaft ggf. wegen Überschuldung ausgeschlagen werden sollte.

 

„Letzter Wille!“

Der letzte Wille muss nicht endgültig sein. Ansatz des Erblassers sollte es sein für klare Verhältnisse zu sorgen, damit die Erben nicht in Streit geraten. Er sollte die eigenen Vorstellungen verwirklichen, wer was bekommt. Er / Sie ist i.d.R. frei darin, seinen „Letzten Willen“ der aktuellen Situation anzupassen. Er kann hierzu u.a. folgende Formen wählen:

  • Privatschriftliches Testament

  • Notarielles Testament

Inhalt und Form

Der Inhalt des Testaments muss klar gefasst sein. Steuerliche Aspekte sollten berücksichtigt werden, um unnötige Belastungen zu vermeiden. Wichtig ist die Einhaltung der Form! Das private Testament muss u.a. handschriftlich vom Erblasser verfasst und unterzeichnet sein!

Auslegung von Testamenten

Was wollte der Erblasser? Diese Frage taucht bei Testamenten gelegentlich auf, wenn der Inhalt nicht eindeutig ist. Begriffe können unterschiedliche Bedeutungen haben.Ein Beispiel:Der Erblasser vermachte seinem alten Freund seine „Bibliothek“, hat aber tatsächlich nur ein paar Bücher gehabt. Im Rahmen der Auslegung konnte festgestellt werden, dass der Erblasser mit seiner „Bibliothek“ seinen Weinkeller meinte.Sinnvoll ist es bereits bei Abfassung des Testaments fachkundigen Rat einzuholen.

Fragen im Erbfall

  • Wer erbt ohne Testament?

  • Gibt es ein Testament?

  • Ist der Nachlass verschuldet?

  • Woraus besteht die Erbschaft?

  • Wer haftet für die Schulden?

  • Sind Immobilien vorhanden?

  • Ist jemand enterbt?

  • Gibt es Pflichtteilsberechtigte?

  • Greift die gesetzliche Erbfolge?

Dr. Philipp Luhmann

Rechtsanwalt u. Notar

Fachanwalt für Erbrecht

 

 

Anna v. Knebel Doeberitz

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Erbrecht

Tel.: 04533-3030

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